Donnerstag, 18. Dezember 2014

Erstes Mal #4 - Endlich nicht mehr mobil

Nächster Punkt:
2014 bin ich zum ersten Mal seit Jahren nicht mehrmals wöchentlich mit der Regionalbahn gefahren.
Absolut kein Verlust, auch wenn man da natürlich manchmal ein paar interessante Sachen erlebt hat.
Skurril, lustig, beängstigend, nett ... da war echt alles dabei.
Trotzdem:
5 Jahre haben ausgereicht.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Erstes Mal #3 - Mauern und Leitern

So, Nummer 3.
2014 habe ich zum ersten Mal einen wiederkehrenden Traum gehabt.
Bisher hatte ich sowas immer für eine Erfindung von ideenlosen Drehbuchautoren gehalten, aber das gibt es tatsächlich.
Meinen kann jeder dahergelaufene Küchenpsychologe wahnsinnig simpel deuten, deswegen schreibe ich ihn hier nicht, aber zumindest hat es eine Sache bewiesen:
Dass der Traum aufhört sobald man die tiefere Bedeutung verstanden hat, ist tatsächlich nur ein Hollywood-Klischee.
Zumindest bei mir.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Erstes Mal #2 - Das Prinzenpaar

So, was habe ich 2014 noch zum ersten Mal gemacht?

Nun ja, zum Beispiel unabsichtlich mit einem Freund zusammen den Karnevalszug der Stadt angeführt.
Eigentlich wollten wir nur in letzter Sekunde über die Straße gehen, was sich aber als unmöglich herausstellte, da kein Durchkommen war und sich 2 Meter hinter uns der Zug in Bewegung setzte.
Was macht man da also?
Richtig, Hand in Hand und winkend möglichst selbstverständlich weiterlaufen, bis man an einer Ecke endlich abhauen kann.
Da wurden wir dann sogar von ein paar Zuschauern gefragt, warum wir nicht mehr mitlaufen.
Der absolute Knaller auf dem Weg bis dahin waren die bereitstehenden Funkenmariechen, die zwar auch leicht verwundert wirkten, aber ihr Spalier dann ganz professionell für uns statt für den eigentlichen Zug gemacht haben.
Kriegt man auch nicht besonders oft im Leben.
Lustiger Tag, aber wir waren froh, als wir aus dieser merkwürdigen Situation wieder raus waren.

Montag, 15. Dezember 2014

Das erste Mal - Planungswahnsinn

Diese "Ich habe dieses Jahr zu ersten Mal ..."-Auflistungen sind ja sehr beliebt in Bloggerkreisen, wenn es um Jahresrückblicke geht, und damit ich mir a)nicht ad hoc eine ellenlange Liste aus dem Ärmel schütteln muss und b)mich langsam vielleicht wieder daran gewöhne, täglich zu bloggen, gibt es einfach mal jeden Tag ein Häppchen.

Also, was habe ich 2014 das erste Mal gemacht?

Zum Beispiel:
Eine Hochzeit angemeldet.
Und dabei gemerkt, dass man mit der Planung wohl wirklich erst 5 Minuten vor dem Ja-Wort fertig wird.
Zieht sich noch bis Mitte Januar, und man glaubt gar nicht was man alles bedenken muss, selbst wenn man eigentlich nur eine ganz kleine unspektakuläre Trauung möchte.
Rückblickend wäre ich eher dafür, das heimlich, still und leise zu machen und es danach einfach per Post zu verkünden.
Aber was solls, muss man wohl mal erlebt haben.
Und Spaß macht es ja auch irgendwie, soviel Kleinkram zu organisieren.

Donnerstag, 20. November 2014

Ach, deswegen macht man das nur einmal ...

Wir kennen ja alle den Satz "Pubertät ist, wenn Eltern schwierig werden".
Eigentlich sollte es ein Pendant für Erwachsene geben, nämlich "Hochzeitsplanung ist, wenn das Umfeld seltsam wird".

Zuerst fand ich es ja noch ganz drollig, dass die meisten Leute sich mehr Gedanken um meine Hochzeit gemacht haben als ich.
Jetzt, 7 Wochen vorher, würde ich so gut wie alle am liebsten wieder ausladen und einfach am Tag nach der Trauung eine kurze Mail zur Kenntnisnahme verschicken.

Eigentlich klang alles ganz simpel:
Um die 20 Gäste, kurzer Sektempfang, Luftballons steigen lassen, dann ins Restaurant zum gemeinsamen Essen und abends nett irgendwas lustiges machen.

Klingt einfach, ist es aber nicht.
Was man da alles bedenken muss und was sich während der Planungsphase alles ereignet ...
Gäste, die sich nicht grün sind, Trauzeugen-Problematiken (wer soll, wem muss man einen Korb geben?), reinredende Leute, Ringe, Gästeliste generell, Gästebuch, Organisation des Sektempfangs und der Luftballons, wie bespaßt man die Leute zwischen Essen und Ausgehen, wo kommen die überhaupt alle unter, wer ist tödlich beleidigt wenn man einen Satz sagt der mit der Person überhaupt nichts zu tun hat, Einladungen, wann kommen diese dämlichen Einweg-Sektgläser mit der Post ...
Ich hätte es nicht gedacht, aber einen passenden Anzug zu finden wird irgendwie die leichteste Aufgabe von allen, da redet wenigstens höchstens der andere Bräutigam rein und sonst keiner.
Sogar den Junggesellenabschied verkneife ich mir wegen dem ganzen Quark.

Allein schon das Theater mit den Gästen - Wenn A kommt kommt B nicht, wenn ich C einlade muss ich auch D einladen, E kann ich nicht einladen weil sie sonst die Kinder F, G und H plus Gatte I mitbringen könnte und ich das nicht verbieten will ...

Hoffentlich wird das wieder anders, aber im Moment ist mir wirklich die Vorfreude durch diesen ganzen Mist verhagelt.
Ich kann sagen und machen was ich will, irgendwer fasst es garantiert falsch auf.

Langsam verstehe ich, wofür Flitterwochen gut sind:
Man hat den ganzen Bockmist hinter sich und kann einfach mal wieder abschalten.


Montag, 10. November 2014

Cheese!

Warten auf Januar ...


Freitag, 7. November 2014

Kernkompetenzen

Ich kann ja wirklich einige Sachen richtig gut.
Auch in der Küche.
Was ich seit heute weiß:
Kürbissuppe gehört absolut nicht dazu.

Freitag, 22. August 2014

Liebe Leute ...

Ich muss euch mal was sagen:
Ich denke sehr oft an dieses Blog und auch an meine Leser.
Ich bin wahnsinnig stolz drauf dass es so vielen Leuten gefallen hat was ich hier gemacht habe und es tut mir genauso wahnsinnig leid, dass viele Leute es vermissen.
Mir fehlt es ja auch, und deswegen kann ich es auch nicht wie eine Karteileiche ruhen lassen.

Die Erklärung warum das hier so eingeschlafen ist klingt ziemlich blöd, aber sie ist wahr:
Es geht mir gut.
In den Zeiten wo es hier viel zu erzählen gab, ging es mir meist nicht so besonders doll, bzw beschäftigten mich manche Sachen sehr und das Blog hat geholfen, meine Gedanken zu sortieren.
Anscheinend ist seit einiger Zeit kein großartiger Redebedarf mehr da.
Ich würde das sehr gern ändern (also natürlich nicht dass es mir gut geht, sondern dass ich nichts zu erzählen habe), aber das geht leider nicht auf Knopfdruck.
Ansonsten weiß man halt dummerweise nie, wer von den realen erwähnten Personen das dann tatsächlich liest und was DAS für blöde Ausmaße annehmen kann, kann man sich ja vorstellen.
Einmal und nie wieder.
Sowas schränkt den Themenkreis über den man erzählen kann schon leicht ein.

Das ist jetzt absolut kein Abschied und soll es auch nicht sein, ich wollte es nur mal kurz erzählen.

Ich wünsche mir selbst dass sich eines nicht so fernen Tages ein Thema oder generell ein Anlass findet der mich dazu bringt, wieder regelmäßig zu bloggen, aber momentan sieht das irgendwie mau aus.
Es finden sich ja nichtmal genügend Motive, um euch regelmäßig mit Fotos zuzuballern.

Aber wer weiß ... kommt Zeit, kommt Rat.

Jedenfalls kann ich eine Sache ganz sicher sagen:
Dieses Blog ist noch lange nicht tot.