Ich habe heute eine Flurgarderobe erstanden, die aus haufenweise einzelnen Metallrohren und Plastik-Steckdingern besteht.
Zusammengebaut hätte das Ding wohl ungefähr wie ein großer Kleiderschrank ohne Außenputz aussehen sollen, wenn man dem Bild glauben darf.
Was habe ich nach 1 halben Stunde Bastelei?
Ein perfektes 5-stöckiges Regal.
Auch schön, sehr praktisch und bleibt auch so, aber gedacht war es eben völlig anders.
Irgendwie muss ich das von meinem Opa haben: Irgendwas zusammenbauen, die Hälfte der Teile bleiben übrig, und trotzdem kann man das Endprodukt verwenden.
Wenn auch nicht für das, wofür es eigentlich gedacht war.
Wegen dieser speziellen Fähigkeit konnte man auch mit seinem Toaster das Garagentor öffnen, mit dem Fön den Polizeifunk abhören und mit dem Mixer Flugzeuge starten. Sozusagen. Und nur ganz leicht übertrieben.
2 Kommentare:
Geniale Familie.
Naja, zumindest erfindungsreich und hartnäckig.
"Wenn das schon nicht so funktioniert wie es sollte, dann wenigstens so wie ich es will!" könnte auf unserem Familienwappen stehen.
Meine Mutter hätte aus dem Teil wohl eine Raumfähre bauen können. Oder einen Campingtisch.
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