Es hat mich genervt, ich habe Monate dafür gebraucht weil ich zwischendurch tausend andere Sachen gelesen habe die mich mehr interessierten und mich eigentlich nur die Verheißung eines schockierenden Endes bei der Stange gehalten hat, mir ist die Ich-Erzählerin zutiefst unsympathisch, oft genug wirkt es einfach nur künstlich in die Länge gezogen ... seitenlange Beschreibungen des Hauses dass die Frau gerne bewohnen würde und exakteste Ausführungen des Musikgeschmackes ihres Ex-Mannes und der Sitzpolster in seinem Zweitwagen sind einfach unnötig.
Aber zumindest bin ich drangeblieben. Eben weil der Klappentext "Ein Ende, das taumeln lässt" verspricht.
Okay, das Ende hätte ich jetzt bis gut 5 Seiten vor der "Enthüllung" wirklich nicht kommen sehen, aber eigentlich kann man es ahnen, wenn man in die richtige Richtung denkt.
Und so ein großer Knaller ist es nun auch nicht, dass es einen "taumeln" lässt.
Kann man lesen, muss man aber nicht.

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