Mittwoch, 5. Mai 2010

Strike/Light/Match/Fire

Was ich heute ganz massiv feststelle: Man muss etwas nicht verstehen, um davon inspiriert zu werden.
Ich höre eher durch Zufall ein Album namens Kala von einer Künstlerin namens M.I.A. (Sängerin ist da wirklich kein Ausdruck, und das meine ich in dem Fall überhaupt nicht negativ) und staune.
Man findet in den wenigsten Titeln eine Melodie, packende Refrains sind auch sehr selten, und selbst die Texte versteht man oft genug überhaupt nicht ... aber es ist gut.
Das ist nichts um sich entspannt eine Stunde hinzusetzen und konzentriert zu lauschen, aber es putscht mehr auf als eine Kanne Kaffee.
Irgendwie schwappt da der komplette Entstehungsprozess rüber.
Das Album ist so ungefähr das genaue Gegenteil von Björk: Im weitesten Sinne Musik und bei beiden kommen einem tausend Gedanken und Ideen, aber bei Björk geht es eher nach unten, während es bei M.I.A. ganz steil nach oben geht.

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