Montag, 7. August 2006

Arbeitstag mit Biss

Heute durfte ich auf der Arbeit erleben, wie ein sonst relativ friedfertiger Bewohner sich in den Hinterkopf einer über 80jährigen Bewohnerin verbissen hat.
Es floss zwar zum Glück kein Blut, aber schön war es trotzdem nicht.
Später ist er uns dann abgehauen, weil er unbedingt nach Hause wollte.
Den Rest des Tages stand er dann wie doof auf dem Gelände herum, und ich musste mich im Laufe des Tages mit 2 "fremden" Bewohnern auseinandersetzen, die mir den Typen unbedingt wieder aufs Auge drücken wollten.
Da konnte ich mir einen Wolf gestikulieren, sie wollten einfach nicht glauben, dass das schon seine Richtigkeit hat, dass der da rumsteht.
MannMannMann.

Ansonsten hatte eine Bewohnerin Anfang 20 (Nein, ausnahmsweise nicht die inzwischen legendäre Kaffeetante ...) heute den heftigsten Wutanfall, den ich jemals erlebt habe.
Über eine halbe Stunde hat sie gebrüllt, getobt, Sachen durch die Gegend geschmissen und sich selbst geschlagen.
Und zwar mit so einer Heftigkeit, dass ich wirklich nicht erstaunt gewesen wäre, wenn sie sich selbst ausgeknockt hätte.
Später war sie dann wieder ganz lieb und wollte unbedingt von allen gestreichelt werden.
So schnell kann das gehen.

Ohne sowas wäre es aber auch langweilig.

Und ganz generell muss ich nach diesem Tag mal wieder die Headline da oben ändern.
Noch nie war der Styropor-Spruch treffender als heute.

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